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Read e-book online Ärger in Organisationen: Eine systemische Strukturanalyse PDF

Posted On March 16, 2018 at 10:05 am by / Comments Off on Read e-book online Ärger in Organisationen: Eine systemische Strukturanalyse PDF

By Andreas Bergknapp

ISBN-10: 3322901998

ISBN-13: 9783322901996

ISBN-10: 3531137441

ISBN-13: 9783531137445

Ärger ist ein allgegenwärtiges Phänomen in Organisationen und für all diejenigen von Interesse, die in und mit Organisationen arbeiten. Für ein umfassendes Verständnis von Ärger im Handlungsfeld "Organisation" greift die immer noch dominierende individualpsychologische Sichtweise zu kurz. In dieser Arbeit wird aus einer grundlagentheoretischen Perspektive durch die Integration von psychologischen, soziologischen und organisationstheoretischen Ansätzen ein theoretischer Aussagenzusammenhang entwickelt, der neue Hinsichten auf Ärger-Episoden in Organisationen ermöglicht. Als integrierendes Paradigma fungiert die Strukturationstheorie von Giddens, die Aussagen über die Zusammenhänge von Ärger und organisationalen Strukturen erlaubt. Es wird deutlich, dass Ärger nicht länger als eine auf Individuen beschränkte Randerscheinung oder irrationale Störgröße in einem ansonsten rational funktionierenden Kooperationszusammenhang gesehen werden kann. Ärger ist ein genuin soziales Phänomen, das sowohl den Prozess des Organisierens wie auch die Struktur der enterprise entscheidend formt. Da Selbstorganisation, wie sie moderne Organisationen anstreben, nicht zuletzt Konfliktmanagement ist, wird Ärgermanagement zu einer nicht zu unterschätzenden Selbstorganisations-Ressource von Teams.

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Wiederherstellung der Gerechtigkeit). Mit diesem Modell lasst sich zum einen die Relationierung von Ego, Alter und den argerauslOsenden Tatbestanden tiber das Zeichen ,Arger' theoretisch fassen und zum anderen wird die Komplexitat emotionaler Kommunikation deutlich. Diese Komplexitat rUhrt auch daher, dass die Argerexpression von einigen Variablen abhangt, die im Modell mit Push- und Pullfaktoren bezeichnet sind und im nachsten Abschnitt erlautert werden. 3 Determinanten des Ausdrucks In der Diskussion beztiglich der Determinanten des Ausdrucks zeichnen sich zwei Grundpositionen der Emotionsforschung ab: Zum einen die Universalismus-These, die einen Satz angeborener Primaremotionen mit jeweils einem kulturinvarianten, physiologisch determinierten Ausdruck postuliert und zum anderen die Annahme, dass der Emotionsausdruck kulturspezifisch iSt.

Durch diese gewonnene Latenzzeit kann eine adaquat erscheinende Reaktion gewahlt werden. Ego wird Alter nicht angreifen, wenn dieser als korperlich tiberlegen erscheint oder sich die ,Beleidigung' als humorvolle Bemerkung entpuppt. Diese Moglichkeit zur differenzierteren Evaluation der Situation und Reaktion, womit auch Spielraum fUr subtile Verhandlungsprozesse in sozialen Interaktionen gegeben ist, halt Scherer fUr die wichtigste Funktion der Emotion. B. 303f). Auf diese Weise werden eigene VerhaItensweisen und die der Interaktionspartner sowie die Umweltfaktoren emotional markiert, ,,( ...

In diesen Studien wurde festgestellt, dass die Sprechweise der Interaktionspartner beztiglich Lautstarke, Dialekt, Intonation und Pausen bei Sympathie konvergiert, bei Antipathi~ divergiert. Ftir emotionale Ausdrucksmuster werden ahnliche Effekte postuliert. Der Pull-Faktor der Kontrolle und Maskierung von Push-Effekten bezeichnet die bewusste oder auch unbewusste Modifikation des physiologisch ausgelosten Ausdrucksverhaltens gemaJ3 soziokulturell praformierten, situationalen Erfordemissen. Dieser Aspekt firmiert in der Emotionsforschung meist unter dem Begriff der Ausdrucks- bzw.

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Ärger in Organisationen: Eine systemische Strukturanalyse by Andreas Bergknapp


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