German 10

Als der Krieg kam, hatte ich mit Hitler nichts mehr zu tun: by Gabriele Rosenthal (auth.), Gabriele Rosenthal (eds.) PDF

Posted On March 16, 2018 at 6:30 am by / Comments Off on Als der Krieg kam, hatte ich mit Hitler nichts mehr zu tun: by Gabriele Rosenthal (auth.), Gabriele Rosenthal (eds.) PDF

By Gabriele Rosenthal (auth.), Gabriele Rosenthal (eds.)

ISBN-10: 3322926419

ISBN-13: 9783322926418

ISBN-10: 3810008125

ISBN-13: 9783810008121

Show description

Read Online or Download Als der Krieg kam, hatte ich mit Hitler nichts mehr zu tun: Zur Gegenwärtigkeit des „Dritten Reiches“ in Biographien PDF

Best german_10 books

Download PDF by Rolf Michels: Steuerliche Wahlrechte: Analyse der außerbilanziellen

Die Betriebswirtschaftliche Steuerlehre ist eine noch junge Teildisziplin der Betriebs wirtschaftslehre. Die Palette ihrer Fragestellungen und Erkenntnisse weist deshalb noch immer groBe Lucken auf. So hat das Fach erst vor wenigen Jahren dam it begon nen, sich mit den zahlreichen auBerbiianzielien steuerlichen Wahlrechten, den soge nannten Rechtswahlmoglichkeiten, zu beschaftigen; mehr als einen groben AufriB konnte es aber bisher noch nicht prasentieren.

Additional resources for Als der Krieg kam, hatte ich mit Hitler nichts mehr zu tun: Zur Gegenwärtigkeit des „Dritten Reiches“ in Biographien

Example text

1m Rahmen dieses Gesprachskreises bekam Erika Schild die Gelegenheit, in Bonn an der ersten Debatte tiber die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik teilzunehmen. Dort lernte sie auch einige der fiihrenden politischen Personlichkeiten der ersten Nachkriegsjahre, unter ihnen Adenauer und Schumacher, kennen, wie sie stolz berichtet. Ihrer Meinung nach erhielt sie hier die ersten Anst6Be zu einer politischen Auseinandersetzung: "und ich wurde auch durch das Bundeshaus geschleift und durfte zuhorn und sowas und das, fand ich schon, da=bin=ich eigentlich war sicher der Ansto8- wach geworden hab= denen=schon mal zugehort nich oder mich interessiert" (57/8) Zur Wiederbewaffnungsdebatte nimmt Frau Schild in der obigen Textpassage keine Stellung, doch ware es gerade diese Debatte gewesen, die bei ihr, die selbst unter dem Krieg gelitten hat, eine Reflexion ihrer Erfahrungen im politischen Kontext hatte in Gang setzen konnen.

Aber dieses und die Leute da die, also da, und da sind ja auch immer welche die so ganz iih hundertfiinfzigprozentig Nationalsozialisten warn und die schrien denn gleich erschie8en erschie8en na das \\Ullt ich nieh" (25/36) Ihr haben sich jene Situationen am stiirksten eingepriigt, die ganz konkret mit ihrer Rolle als Mutter zu tun hatten. Sie nahm es dem Dieb personlich "tibel", dafi er ihrem Kind ein Unrecht antat. Ihre damalige Emp6rung ist in ihrer Darstellung bis heute lebendig. Durch die Art und Weise ihrer Darstellung zeichnet sie zugleich auch ein Bild ihrer selbst als tatkriiftige, eigenstiindige Frau, die auch mit schwierigen Situationen fertig zu werden versteht.

Aktives Planen und Eingreifen und das Gefiihl, die Verantwortung fiir die Familie zu tragen, ermoglichten es ihr offenbar, ihre Angst wiibrend der Luftangriffe zu beherrschen und ein Gefiihl der Kontrolle selbst in einem unkalkulierbaren Kriegsalltag zu behalten. Doch auch Frau Schild konnte die Bedrohlichkeit dieses Krieges und das Schreckliche, was sie miterlebt hatte, nicht vollig beiseite schieben. Urn die orthopadische Behandlung ihres Sohnes fortzusetzen, muBte sie mit ibm in regelmiiBigen Abstiinden von Weimar nach Erfurt fahren.

Download PDF sample

Als der Krieg kam, hatte ich mit Hitler nichts mehr zu tun: Zur Gegenwärtigkeit des „Dritten Reiches“ in Biographien by Gabriele Rosenthal (auth.), Gabriele Rosenthal (eds.)


by Jeff
4.4

Rated 4.58 of 5 – based on 50 votes